Kiewo-Petscherskaja Lawra
Der heiligste Ort unter den europäischen
Orthodoxen-Heiligtümern. Der architektonische Kunstkomplex und
das Museumsstädtchen sind hier mit ewiger Ruhe von heiligen
Reliquien der Gottesgerechten in nahen und fernen Höhlen
verbunden, die die Pilger hundert Jahre lang anbeten. Am
hügeligen rechten Ufer des Dnepr gab es seit uralten Zeiten die
Höhlen. Der Chronik nach wurde hier von Mönchen Antonius und
Feodosius ein Kloster gegründet. Die Mönche wohnten hier und die Gottesdienste
wurden in den Höhlen abgehalten. Die Höhlen dienten auch
als unterirdische Begräbnisstätten für Mönche. Die spezifischen
Klimaverhältnisse führten zu einer Mumifizierung der Verstorbenen.
Deshalb galten die Kiewer unterirdischen Höhlen als ein Weltwunder. Im 12. Jh. bekam das Kloster
die neue Benennung
"Lawra" und wurde ein kulturelles und geistliches Zentrum
von Osteuropa. Hier wohnten und wirkten Chronisten Nestor, Polikarp,
Nikon, der Arzt Ahapit, der Maler Alimpij.
|
 |
|
Gärten und Parks am Dnepr
Der gemütlichste Ort der
Stadt. Entlang dem grünen Abhang des Dneprs erstrecken sich der
Wladimir-Hügel, der Krestschatyj-Park, der Stadtgarten, der
Mariinskij-Park, der Park "Askoldow-Grab", der Park des
ewigen Ruhms und der Botanische Garten.
|
|
Wladimir-Kathedrale
Der am meisten hervorragend Komplex der
Sakral-Malerei Ende des 19. Jhs. Die Fresken der Kathedrale sind
Werke der berühmten Künstler V. Vasnetsov, M. Nesterov, M.
Vrubel und anderer, die auf die einheimische und europäische
Kunst einen bedeutenden Einfluß ausübten. |
|
Chreschatik
Das
grandiose architektonische Ensemble der sowjetischen Epoche. Die
Hauptstraße, die im Krieg bis auf den Grund zerstört wurde und
die mit Schönheit und Optimismus wiederbelebt wurde. Jeder
kennt diese Straße. Die Anziehungskraft der Straße ist
überraschend. Ein Besuch des Chreschatik allein lohnt schon eine
Reise in Kiew. Seine Mitte schmückt eine Grünanlage mit viel Blumen,
Kastanienbaümen und Springbrunnen. Chreschatik ist ganz jung.
Noch am Anfang des vorigen Jahrhunderts war es ein einsames Tal, das
von Schluchten durchzogen wurde. Daher kommt auch der Name.
|
|