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Hase á la royale II
Zutaten für 6-8 Personen
1 Hase von 3½ kg, 150 g Kalbfleisch, 150 g Schweinehals, 150 g roher Schinkenspeck, 2 Streifen fetter Speck, 5 rohe Geflügellebern, 4 Zwiebeln, 20 Knoblauchzehen, 1 Selleriestaude, 4 Karotten, 40 Schalotten, 1 l guter Rotwein, Cognac, 50 g Gänse- oder Schweineschmalz, 1 Esslöffel Essig, 1 Kräutersträußchen, Koriander, Kümmel, Gewürznelken, Zimt, Salz, Pfeffer

Man zieht man den Hasen ab und nimmt ihn aus. Das Blut stellt man in einer Schale mit etwas Essig beiseite und hebt das Herz, die Leber, die Lungen und die Nierchen auf. Man schneidet den Kopf, den Schwanz und die Pfoten ab und legt sie beiseite.
Mit einem feinen Messer beint man den Hasen vollständig aus, wobei man die Haut nicht verletzen darf. Dann legt man ihn auf dem Rücken auf ein Holzbrett, gibt in die Mitte die Nierchen, würzt mit Koriander, Zimt, Nelken, Kümmel, Salz und Pfeffer und übergießt leicht mit Cognac. Nun streicht man die Füllung darauf. Die Farce bereitet man aus halber Leber, Herz und Lungen des Hasen, die man roh hackt, und aus dem durch den Fleischwolf gedrehten Kalbfleisch, Schweinehals und Schinkenspeck. Beides vermischt man und gibt die rohen Geflügellebern und wenn man will, etwas Gänseleber dazu.
Den Hasen schlägt man über der Füllung zusammen und gibt ihm die Form einer großen Wurst. Man umwickelt ihn mit fettem Speck und verschnürt ihn wie einen Braten.
Man legt ihn in einen kalten Kochtopf und bestreicht ihn reichlich mit Gänseschmalz. Ringsum legt man die grobgehackten Zwiebeln, die ganzen Karotten, die geschälten Knoblauchzehen und Schalotten, das Kräutersträußchen, den Sellerie und alle zerstoßenen Hasenknochen sowie die Knochen der Pfoten und des Schwanzes (wer will, auch den in Hälften gehackten Kopf). Man salzt leicht, gießt 1 Likörglas Cognac dazu und bedeckt den Hasen mit Rotwein. Man deckt den Kochtopf zu und lässt alles 3 Stunden dünsten.
Man nimmt die Hasenrolle aus dem Topf, tropft sie ab, wickelt sie auf, nimmt die Speckstreifen ab und legt den Hasen in eine Terrine, die man zugedeckt bei schwachem Feuer warm hält. Es wird lediglich etwas Madeira oder Cognac zugegossen.
Nun treibt man die Bratensauce durch ein Sieb und dann durch ein Seihtuch. Man lässt sie in einer Kasserolle nochmals 15 Minuten aufkochen, vermischt sie mit den Resten der Leber, des Herzens und der Lungen, die man mit dem Blut gehackt hat, und etwas Rotwein sowie 2 Esslöffel heißer Sauce und gibt das Ganze zur Sauce.
Man lässt einige Minuten aufkochen, übergießt damit den Hasen und lässt noch ungefähr 30 Minuten weiterdünsten.
Es wird heiß in der Terrine serviert.
Hase
Hase á la royale I
Hase á la royale II
Hase am Spieß
Hase auf englische Art
Hase nach Sankt Hubertus
Hasenfilets gebraten
Hasenkoteletts in Sahne
Hasenmedaillon nach Art des Périgord
Hasenpfeffer
Hasenrücken in pikanter Sauce
Hasenrücken mit Pfeffersauce
Hasenrücken mit Wacholder
Hasenschenkel gefüllt