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Entenleberterrine
Die Leber der Mastente ist der Leber der Gänse sehr ähnlich, sie hat aber im allgemeinen einen feineren Geschmack. Die magere Entenleber ähnelt der Hühnerleber, obwohl sie weicher ist und einen anderen Geschmack hat. Man muss die nachstehenden Rezepte auf die zur Verfügung stehende Leber abstimmen.

1. Leber von Mastenten
Reiben Sie die Leber mit grobem Salz ein und lassen Sie sie 24 Stunden liegen. Waschen Sie sie dann, drücken Sie sie aus und reiben Sie sie mit Gewürzen ein, die zur Hälfte aus Paprika und zur Hälfte aus Kräutern bestehen. Übergießen Sie mit Armagnac und Madeira, halb und halb, und lassen Sie die Lebern ungefähr 12 Stunden marinieren, wobei Sie sie von Zeit zu Zeit wenden und des öfteren übergießen.
Machen Sie eine Farce aus trockenem Schinken und magerem Schweinefleisch. Würzen Sie auch diese mit einem Tropfen Armagnac. Legen Sie eine Terrine mit Speckstreifen aus und legen Sie 1 Thymianzweig und 1 Lorbeerblatt auf den Boden. Nun kleiden Sie die Terrine mit Farce aus, füllen die Lebern und die Marinade in die Mitte, bereiten darüber nochmals 1 Schicht Farce und legen darauf 1 Scheibe Speck.
Kochen Sie diese Terrine im Backofen im Wasserbad (ungefähr 1 Stunde pro Kilogramm). Nach dem Erkalten kühl aufbewahrt, hält sich diese Terrine mehrere Tage.

2. Magere Lebern
Lassen Sie die Schalotten in geklärter Butter gelb werden. Geben Sie die Entenlebern dazu und lassen Sie sie 15-20 Minuten bei kleiner Flamme schmoren. Würzen Sie zu Beginn des Schmorens sehr leicht. Lassen Sie die Lebern erkalten, zerstampfen Sie sie und fügen Sie ungefähr das gleiche Gewicht von Speck oder Schinkenspeck dazu, den Sie vorher so fein wie möglich gehackt haben. Wenn Sie alles im Mörser zerstoßen haben, passieren Sie es durch ein Haarsieb. Schmecken Sie mit Salz, Pfeffer und Gewürzen ab, geben Sie es in eine feuerfest Form und lassen Sie die Paste ungefähr 1 Stunde im Wasserbad kochen. Wenn sie kalt ist, nehmen Sie, falls vorhanden, die Fettschicht ab. Diese Terrine hält sich ausgezeichnet mehrere Tage.
Anmerkung: Das Kochen ist in diesem Fall sehr schwierig, denn es muss sehr langsam vor sich gehen und trotzdem ausreichend sein. Es ist sicherer, wenn man Schinkenfett und feingehacktes Schinkenfleisch dazugibt. Die Mengen sind bei beiden Zubereitungsarten dieselben wie für die Zubereitung der Geflügelterrine. Was die Mastlebern anbetrifft, so genügt manchmal eine einzige. Die mageren Lebern dagegen dürfen im allgemeinen nicht mehr als 60 bis 70 g wiegen.
Fleisch-Geflügel-Vorspeisen kalt
Eingerollte Fleischpastete
Entenleberterrine
Geflügelleberterrine
Geflügelterrine
Hasenterrine
Kalbfleischterrine
Lammfüße mit Essigsauce
Pastete in Teigkruste
Rindfleischsalat
Schinkencreme (Mousse de jambon)
Schweinskopfsülze
Terrine aus Kalb- & Schweinefleisch in Gelee