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Japanische Suppe |
Zunächst brauchen Sie eine Geflügelsuppe von 1 Suppenhuhn.
Wenn das Suppenhuhn kalt ist, löst man das Fleisch von den
Knochen und verteilt es in Würfelchen zerschnitten auf kleine
Schälchen (1 Schale pro Gast). Dann lassen Sie sich von Ihrem
Metzger hauchdünne Lendenschnittchen schneiden, so fein wie
möglich. Man muss 3 bis 5 Scheiben pro Person rechnen. Die
Schnitten pro Person sollten insgesamt jeweils nicht mehr als
125 g wiegen. Sie werden auf einer Platte angerichtet.
Dann stellen Sie Schalen mit frischen blanchierten
Spinatblättern, andere mit ziemlich großen, in Viertel
geschnittenen Champignons und eine Schüssel mit weißen
chinesischen Reisnudeln, die nur kurz in lauwarmem Wasser
eingeweicht werden, auf den Tisch.
Nun stellt man den Topf mit der Brühe auf den Spiritus-Rechaud
in die Mitte des Tisches, zündet an und lässt die Brühe
aufkochen. Ein Rest der Bouillon, der sehr heiß sein muss,
befindet sich in einem Krug ebenfalls auf dem Tisch.
Währenddessen bedienen sich die Gäste von den einzelnen Schalen
und Schüsseln. Dazu bekommt jeder Gast noch ein kleines Näpfchen
mit Sojasauce, das er nach Belieben nachfüllen kann, und etwas
geriebenen, mit Senf vermischten Meerrettich. Diesen
Meerrettichsenf vermengt man mit der Sojasauce in dem Näpfchen.
Jeder Gast lässt nun in der Suppenterrine auf dem Rechaud alles
kurz kochen, was er sich genommen hat und legt es in seine
Essschale zurück, wo er es mit einigen Löffeln Bouillon aus dem
Kochtopf bedeckt. Man ersetzt die so ausgeschöpfte und verkochte
Suppe mit der heißen Suppe aus dem Krug und bedient sich so oft
wie man will. Man kann die Sojasauce entweder in seiner Schale
mit untermischen oder die einzelnen Bissen einfach eintauchen. |
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