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Hefeklöße aus dem Périgord
Zutaten für 4 Personen
1 kg Pökelfleisch (nach Möglichkeit Rippchen), 50 g weiße Rüben, 1 Zwiebel, 1 kleiner Grünkohl, 8 Kartoffeln, 1 Sellerie, 50 g Karotten, 4 Lauchstangen, 4 Nelken
Für die Klöße
700 g Mehl, 100 g Butter, 4 Eier, 15 g Bierhefe

Man nimmt möglichst einen Topf mit mehr als 5 l Fassungsvermögen, füllt ihn bis zur Hälfte mit kaltem Wasser und legt dann das Fleisch hinein, das man vorher unter kaltem Wasser gewaschen hat, um die Salzlakenreste zu entfernen. Man lässt aufkochen, schäumt ab, deckt den Topf zu und lässt bei schwacher Hitze 2 Stunden kochen, wobei immer von Zeit zu Zeit abgeschäumt wird.
Sobald das Fleisch im Topf ist, bereiten Sie den Teig für die Klöße. Lösen Sie die Hefe in etwas lauwarmem Wasser in einer Schüssel auf und mischen Sie nach und nach ungefähr 150 g Mehl darunter. Diesen Vorteig rollt man zu einer Kugel und stellt ihn beiseite. Daraufhin häuft man das Mehl auf das Backbrett, macht darin eine Vertiefung, schlägt die Eier hinein und gibt die schaumig gerührte Butter dazu. Das Ganze wird langsam geknetet, wobei man nach und nach Mehl und dann den Vorteig dazugibt. Nachdem alles gut durchgeknetet ist, wird der Teig zu einer Kugel gerollt und in eine gemehlte Schüssel gelegt. Dort muss er 3 Stunden an einem warmen Ort gehen.
Sie können diesem Teig, bevor Sie ihn aufgehen lassen, ungefähr 20 kleine Speckwürfel aus rohem geräucherten Schweinebauch beigeben. Nachdem die Bouillon 2 Stunden gekocht hat, geben Sie das unzerschnittene, gereinigte Gemüse, die Zwiebel und die Nelken dazu. Sie können auch, wenn nötig, etwas heißes Wasser zugeben, denn das Fleisch und das Gemüse muss gut bedeckt sein. Lassen Sie bei schwachem Feuer ungefähr 1 Stunde lang weiterkochen. Dann nehmen Sie die Teigkugel, die ihr Volumen je nach der umgebenden Temperatur verdoppelt oder sogar verdreifacht hat, und formen kleine Klöße. Werfen Sie diese Klöße in die stark kochende Brühe, nachdem Sie evtl. von neuem etwas heißes Wasser hinzugegeben haben, damit die Klöße nicht zwischen dem Fleisch und dem Gemüse eingeengt werden.
Nach einigen Minuten Kochzeit, wenn die Klöße beginnen nach oben zu steigen, drehen Sie sie mit einem Schaumlöffel um und lassen sie noch einige Minuten kochen. Die Kochzeit hängt von der Größe der Klöße ab. Am besten bohrt man ein Stäbchen in einen der Klöße; wenn es trocken herauskommt, sind die Klöße gar. Lassen Sie die Klöße abtropfen, und richten Sie sie auf einer großen vorgewärmten Platte an mit allem Gemüse und dem Fleisch, das Sie in Stücke schneiden. Die Bouillon gießen Sie in eine vorgewärmte Suppenschüssel. Jeder Gast bedient sich, indem er 1 Stück Fleisch, 1 Kloß, etwas Gemüse und etwas Bouillon nimmt.
Einige Variationen:
1. Sie können die Teigkugel im ganzen in die kochende Bouillon geben, ohne sie in einzelne Klöße aufzuteilen. Etwa nach 25 Minuten Kochzeit, wenn die Kugel beginnt nach oben zu steigen, drehen Sie mit dem Schaumlöffel um und lassen Sie dann noch 45 Minuten weiterkochen. Die Kochzeit ist länger als die der kleinen Klöße. Nach dem Kochen tropfen Sie den Riesenkloß ab, schneiden ihn in vier Teile und richten ihn mit dem Fleisch und dem Gemüse auf der Platte an.
2. Wenn die Klöße einmal in der Bouillon gekocht sind, können Sie sie in dünne Scheiben schneiden und sie in der Pfanne in etwas Öl und heißer Butter rösten. Sie können diese Scheiben dann in die Suppenschüssel legen und mit der sehr heißen Bouillon übergießen. Dann richten Sie auf der Platte nur das Fleisch und das Gemüse an. Auch das soll sehr heiß serviert werden.
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