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Zutaten für 4 Personen
1 Huhn von 1,8 kg, 1 Kalbsfuß, 1 Kalbshaxe, 1 Bündel Schweineschwarten, Streifen von fettem Speck, 180 g frische Trüffeln, weiße Rüben, Sellerie, Karotten, Lauchstengel, 1 große Zwiebel, 1 Schweineblase, 6 Esslöffel frische Sahne, 6 Eigelb, 3 Gewürznelken, Petersilie, Kerbel, Estragon, Salz

Man bereitet mit Geflügelklein, Kalbsfuß, Kalbshaxe, Schweineschwarten, den zerkleinerten Gemüsen, den Kräutern und 4 l Wasser, das man leicht gesalzen hat, einen kräftigen Sud und lässt ihn 3 Stunden kochen.
Dann dressiert man das Huhn, gibt ins Innere einige frische Trüffeln, umwickelt es mit Speckschwarten und legt es so in die Schweinsblase, die entweder frisch ist oder die man in lauwarmem Wasser eingeweicht hat.
Man verschließt die Schweinsblase hermetisch mit einer Schnur und legt sie in einen Topf. Dann gibt man die Bouillon durch ein Sieb darauf und lässt das Huhn in der Blase ungefähr 45 Minuten kochen. Nach der Kochzeit nimmt man es aus der Brühe und lässt es in der Blase erkalten.
Nun gibt man die Gemüse wieder in die Brühe und lässt sie von neuem 1 Stunde kochen. Dann passiert man die Brühe wieder durch ein Sieb und wirft die Gemüse weg.
Man versucht nun mit einem Löffel Bouillon auf einem kalten Teller festzustellen, ob sie gut geliert.
Dann bereitet man eine Cremesauce, die man mit der Geflügelbrühe aufgießt, und schließlich eine Bindung, indem man Eigelb und Sahne in einem Topf gut vermischt.
Sobald das Gelee kalt geworden ist, prüft man seine Festigkeit nach, die größer sein soll als die eines normalen Gelees, und gibt 3 Gelatineblätter zur Bindung, die man einige Minuten in kaltem Wasser eingeweicht hat. Die Bindung gießt man zur kochenden Cremesauce und lässt sie einige Minuten unter stetem Umrühren mitkochen. Dann passiert man die Sauce durch ein Sieb und stellt sie beiseite.
Schließlich hebt man das Huhn aus der Schweinsblase und nimmt die Trüffeln aus dem Huhn heraus. Man löst die Schenkel und die Brusthälften ab, entfernt sorgfältig die Haut und gibt die Stücke auf ein Gitter, das man auf einen tiefen Teller gelegt hat. Man übergießt sie sorgfältig, gegebenenfalls mehrere Male, mit der Sauce, die bereits anfangen muss zu gelieren. Man lässt alles kalt werden, garniert mit Trüffelscheiben, gießt den Saucenrest auf eine Silberplatte, und sobald er zu stocken anfängt, gibt man darauf die Geflügelstücke, wobei man darauf achtet, dass man ihren Geleeüberzug nicht beschädigt.
Die Platte wird bis zum Servieren kalt gestellt.

Man kann das Gericht auch noch verfeinern:
Sobald das Huhn aus der Schweineblase entnommen wurde, nimmt man die Trüffeln aus dem Inneren und spaltet es der Länge nach auf. Man löst die Brust und die Schenkel ab und entfernt davon die Haut. Dann schneidet man die Brust in Scheiben, ebenso die Trüffeln.
Nun püriert man Gänseleber, verrührt sie mit schaumiger Butter und würzt mit Salz und Pfeffer. Dann gibt man es in eine Spritztüte und richtet das Huhn wieder zusammen, indem man die Brust- und Trüffelscheiben abwechselnd auf den Rumpf legt und jeweils mit dem Püree festklebt. Dann übergießt man das Huhn auf einem Gitter mit Sauce, die mit Eigelb, Sahne und Gelatine vermischt worden ist. Nach dem Erkalten garniert man nach Belieben. Man gibt alles auf eine Silberplatte, auf die man den Rest der Geleesauce gegossen hat.
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