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Ente á la Margaux
Zutaten für 8 Personen
2 Enten von je 1,5 kg, 250 g Zwiebeln, 150 g Karotten, 50 g Schalotten, 1 l Kalbsbrühe, 1 Flasche Chateau-Margaux, Knoblauch, 1 Lorbeerblatt, 1 Thymianzweig, 30 grüne Oliven, 250 g frische Sahne, Öl, Butter, Paprika, Salz, Pfeffer

Man schneidet die Karotten, Schalotten und Zwiebeln in kleine Würfel, legt sie in einen Kochtopf mit Butter und Öl und gibt die Flügelspitzen, die Hälse, die Mägen sowie den Thymianzweig und das Lorbeerblatt dazu. Man lässt alles gut durchbraten, fügt 2-3 Knoblauchzehen dazu und lässt alles auf kleiner Flamme weich werden.
Man salzt und pfeffert die Enten innen und außen. Sodann gibt man sie in eine Bratpfanne und lässt sie im Backofen schnell anbraten, damit sie von außen eine schöne Farbe annehmen, innen müssen sie noch halb roh sein.
Man gibt die beiden Enten auf den Gemüsefond in den Kochtopf, der groß genug sein muss, um beide aufzunehmen.
Dann gießt man mit dem Chateau-Margaux und dem Kalbssud auf, bis alles bedeckt ist. Man lässt aufkochen, schmeckt ab, gibt das Ganze zugedeckt in den heißen Backofen und lässt ungefähr 20 Minuten schmoren.
Darauf gibt man die Enten in eine irdene Terrine, passiert den Sud durch ein Sieb darüber und lässt alles erkalten.
Am nächsten Tag nimmt man die Enten aus dem Sud. Man hebt die Fettschicht, die sich oben auf dem Sud gebildet hat, ab und gibt das Gelee zusammen mit dem Bratenfond, der sich ziemlich fest auf dem Boden der Terrine gebildet hat, in eine Kasserolle. Man klärt diesen Geleesud, der zum Garnieren dient.
Zum Anrichten sieht man die schönere Ente vor, von der zweiten nur die Bruststücke.
Den Rest der zweiten Ente beint man aus, stampft das Fleisch und die mit Butter nur leicht angebratenen Lebern in einem Mörser und passiert alles durch ein feines Sieb. Dieses Püree muss mit der Hälfte des Kochsuds verarbeitet werden, so dass mit Zugabe von Butter ein feines, sehr stark gewürztes Mus entsteht.
Die Brüste der beiden Enten schneidet man in Scheiben. Das zurückbleibende Knochengerüst der anzurichtenden Ente wird zur Hälfte mit dem Mus gefüllt. Mit den in Scheiben geschnittenen und mit Püree bestrichenen Bruststücken belegt man es so, dass die alte Form der Ente wieder hergestellt ist. Das Ganze wird geglättet und mit Gelee übergossen.
Falls nicht alle Brustscheiben Platz finden sollten, wird man diejenigen, die übrigbleiben, mit Püree bestreichen, mit Gelee übergießen und rundum auf der Platte anrichten. Man legt die Ente auf einen Gelatinesockel, auch der Boden der Platte wird mit Gelee begossen.
Rund um die Ente legt man ausgestochene Formen aus Gelee sowie die entkernten, blanchierten und mit dem Mus gefüllten Oliven.
Als Sauce serviert man den Rest des Suds, dem man so viel geschlagene Sahne und Paprika beigefügt hat, dass er eine blassrosa Farbe bekommen hat.
Enten
Berber-Ente mit Portweingelee
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