Dieser Grillbraten soll eigentlich auf der Glut von altem
Fassholz gebraten werden, das von der Zeit und vom Wein
geschwärzt ist.
Man bereitet ein großes Feuer aus diesem aromatischem alten
Holz. Wenn dann genügend Glut für den Braten erreicht ist, zieht
man das Feuer etwas auf die Seite und lässt es weiterbrennen, um
darauf neue Glut zu entwickeln.
Man legt ein Entrecôte von etwa 1 kg mit ungefähr 5 cm Dicke für
4 Personen auf den Grill, nachdem man es leicht gesalzen und mit
Thymianblättern bestreut hat.
Man bringt den Grill so nah wie möglich an die Glut, aber doch
so weit entfernt, dass sie nicht auflodert, wenn während des
Bratens der Fleischsaft in die Glut tropft. Sobald das Entrecôte
auf einer Seite gar ist, legt man es umgedreht über die neue
Glut und lässt diese Seite auch gar werden. Dann legt man eine
tiefe Platte aus Keramik auf die fast erloschene Glut. Wenn das
Entrecôte gar ist, legt man es in diese Platte, überstreut es
mit feingehackten Schalotten und lässt es ungefähr 5 Minuten
darin liegen, bis sich der Grillbraten von dem Duft der
Schalotten vollgesaugt hat.
Dann serviert man den Braten mit frischen
Pommes frites, die man in Gänsefett gebacken hat, und mit
einem Salat, der mit Weinessig angemacht ist, und mit gerösteten
und mit Knoblauch abgeriebenen Brotwürfeln. |