Dieses Gericht erfreut wohl mehr die Augen als den Gaumen,
da der Seewolf eigentlich ein ziemlich geschmackloser Fisch ist,
von dem man viel zu viel Aufhebens macht.
Am besten sollte dieser Fisch direkt vom Wasser auf den Grill
gebracht werden, ungeschuppt, nachdem man ihn ausgenommen hat.
Man legt auf einen heißen Grill ein Bett aus getrockneten
Fenchelzweigen, gibt darauf den Fisch und dreht ihn während des
Garwerdens öfters um. Man lässt ihn auf mehr oder weniger
lebhaftem Feuer je nach seiner Dicke grillen, wobei man ungefähr
20 Minuten für einen Seewolf von 3 Pfund rechnen muss.
Man kann ihn auch mit Fenchelzweigen füllen, bevor man ihn
grillt.
Er wird mit einer Sauce serviert, entweder mit geschmolzener
Butter oder mit einer
Essigsauce.
Man kann den Fisch vor dem Servieren besonders prächtig
ausstatten, z.B. auf ein Gitter in einer feuerfesten Form legen,
ihn mit trockenem Fenchel füllen und zwischen Platte und
Grillgitter ein kleines Fenchelfeuer anmachen.
Man kann auch auf einer großen Platte den Seewolf in trockene
Fenchelzweige einwickeln und ihn so anzünden.
Schließlich kann man den Fisch, den man mit Fenchelzweigen
umgeben hat oder auch nicht, mit irgendeinem Alkohol begießen,
entweder Cognac, Trester oder anderem Schnaps und ihn dann
flambieren. |