Diese vielverwendete Creme ist leicht
zuzubereiten. Dennoch passiert es immer wieder, dass sie nicht
glatt ist oder dass sie anbrennt.
Zunächst legt man die Mengen der Zutaten fest, damit das
Gelingen der Creme sichergestellt ist.
Je nachdem, ob die Creme zu etwas Süßem verwendet werden soll,
oder ob sie selbst zum Süßen verwendet wird, schwankt die
Zuckermenge zwischen 250 g und 350 g.
Auch die Mehlmenge wird variiert, je nachdem ob die Creme
gestreckt werden oder sehr saftig sein soll, ob sie in einer
Torte nochmal mitgebacken oder so verwendet wird. Sehr wichtig
ist jedenfalls, dass das Mehl mindestens einmal gekocht wird, da
die Creme sonst unangenehm mehlig schmeckt. Die Menge beträgt
zwischen 50 g und 100 g. Wenn man die Creme gut kocht, erzielt
man mit der größeren Menge die besten Ergebnisse.
Die Qualität hängt jedoch in erster Linie von der Anzahl der
Eigelb ab. Die besten Ergebnisse erzielt man mit einer Anzahl
zwischen 5 und 7 Eigelb. Man kann auch einige der Eier ganz
verwenden, was aber für die Zubereitung von Soufflés nicht
ratsam ist.
Zunächst braucht man zwei Töpfe, wovon der eine einen dicken
Boden haben muss. In diesen Topf gibt man den Zucker und die
Eigelb, am besten nacheinander und abwechselnd unter ständigem
Umrühren. Man rührt solange weiter, bis man eine schaumige Masse
erhält, in die man langsam das gesiebte Mehl und 1 ganzes Ei
gibt.
Wenn die Masse glattgerührt ist, gibt man wiederum 1 ganzes Ei
dazu. Dann rührt man die Masse auf schwachem Feuer weiter, so
dass sich Topf und Inhalt leicht erwärmen. Darauf gießt man
schussweise die in dem anderen Topf zum Kochen gebrachte Milch
und Sahne hinein. Man stellt auf große Flamme, rührt kräftig
weiter und muss dabei besonders beachten, dass die Masse nicht
am Boden anhängt.
Sobald die Masse anfängt Blasen zu schlagen, lässt man noch
einmal kurz aufkochen und gießt den Inhalt dann in eine
Schüssel. Die Oberfläche der Creme muss sofort mit
Butterflöckchen bestreut werden, die man mit dem Löffelrücken
verteilt.
Anmerkung: Man kann diese Creme wesentlich verfeinern, wenn man,
solange sie noch lauwarm ist, 100 g frische Butter hinein rührt. |